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Kunstrasenplatz in Kummerfeld - die Weichen sind gestellt

Beitrag vom 01.01.2018

 

Es schien sich zu einer „never ending story“ zu entwickeln: die Umwandlung des vorhandenen Grandplatzes (Tennenplatz) auf unserer Sportanlage zu einem Kunstrasenplatz. Bereits am 7.3.2012 hatte der Kummerfelder Sportverein (KSV) einen entsprechenden Antrag an die Gemeinde gestellt, der mit Schreiben vom 9.11.2014 erneuert und konkretisiert wurde.

Seitdem gab es unzählige Gespräche zwischen Vertretern des KSV und der Gemeinde.

Ursprünglich sahen die Planungen Kosten in Höhe von über 500.000 € vor, 20 % davon wollte der KSV übernehmen. Angesichts der damals anstehenden Investitionen in neue Schule und Bauhof bestand keine Chance für die Finanzierung des hohen gemeindlichen Anteils. 

 

"Nun hat der KSV ein neues Konzept vorgestellt.

Dadurch reduzieren sich die Kosten auf ca. 350.000 €"

 

Nun hat der KSV ein neues Konzept vorgestellt. Auf seine Kosten hat der Verein die vorhandene Drainage gutachterlich prüfen lassen. Im Ergebnis ist sie intakt und kann auch bei einem Kunstrasenplatz genutzt werden. Dadurch reduzieren sich die Kosten auf ca. 350.000 €, die jeweils zur Hälfte von KSV und Gemeinde getragen werden sollen. Die zu erwartenden Zuschüsse vom Kreis Pinneberg und Landessportverband sollen auf den KSV-Anteil angerechnet werden. Für den vom Verein aufzunehmenden Kredit soll die Gemeinde die Bürgschaft übernehmen. 

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 14.12.2017 wurde einstimmig beschlossen, in den gemeindlichen Haushalt 2018 eine Verpflichtungsermächtigung von 180.000 € einzustellen. Der Verein wird jetzt die erforderlichen Zuschussanträge stellen, damit die Maßnahme 2019 umgesetzt werden kann. 

In der Fußballsparte des  KSV mit 265 Kindern und Jugendlichen sowie vier Herren-Fußballmannschaften ist ein geordneter Trainings- und Spielablauf nur mit einem ganzjährig bespielbaren Platz leistbar. Der vorhandene Grandplatz ist nicht geeignet, weil er an vielen Tagen witterungsbedingt nicht genutzt werden kann. Die Pflege und Aufbereitung eines Kunstrasenplatzes ist in Schlechtwetterperioden deutlich geringer und weniger zeitintensiv, da zum Beispiel das Walzen des Platzes und das Ausbessern von Löchern entfällt. Im Übrigen müsste der Grandplatz dringend grundsaniert werden, was auch mit erheblichen Kosten verbunden wäre. Ein Kunstrasenplatz hat gegenüber einem Grandplatz eine 2-fach höhere Nutzungsmöglichkeit. Zudem birgt er ein geringeres Verletzungsrisiko für die Spieler und ermöglicht ganzjährig konstante Trainingsbedingungen.

 

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